Montag, 13. Juli 2015

wie ich es sehe

…sitzt mein Vater gerade zufrieden lächelnd auf einer knorrigen Holzbank hoch oben in den Bergen. 





Die Augen geschlossen, lehnt er mit dem Rücken am sonnenwarmen Holz der Berghütte. Ein kühles Weizenbier steht vor ihm auf dem Tisch, denn der lange Weg hier hinauf hat durstig gemacht.




Die umliegende Landschaft spiegelt sich im klaren Wasser des Bergsees. Sonnenstrahlen zaubern fröhliche Lichtspiele auf die Oberfläche, so dass es funkelt und glitzert wie hunderte kleiner Diamanten.




Hier ist der Geist frei. Keine Sorgen, kein Leid. Da sind nur Wärme, Ruhe, Klarheit und Vogelgezwitscher.




Und wenn ich mir meinen Vater so ansehe, dann weiß ich: so sieht Glück aus.




** REST IN PEACE **

~ Jutta ~

Mittwoch, 1. Juli 2015

nicht.mehr.wollen.



Nicht die Hoffnung verlieren wollen,
doch den Tatsachen ins Auge sehen müssen.

Nicht loslassen wollen,
doch der Abschied steht bevor.





Nicht weinen wollen,
doch der Schmerz lässt sich nicht zähmen.

Nicht die Angst zeigen wollen,
doch die Augen sprechen Bände.


NICHT.MEHR.WOLLEN.

~ Jutta ~