Sonntag, 1. Dezember 2013

closed for the season

Ihr Lieben... ich will's kurz machen... die Luft ist momentan ziemlich raus bei mir. Deshalb werde ich mich mit diesem kleinen Lebenszeichen für ein Weilchen vom Bloggen verabschieden. Eigentlich wollte ich Euch noch so viel zeigen, vor allem natürlich die letzte Etappe meiner Rundreise um den Lake Michigan. Aber mir gehen derzeit alle möglichen Dinge durch den Kopf, kleine und ein paar größere Projekte stehen an, Familiengeburtstage, Weihnachtsfeiern und und und... Bevor ich endgültig auf {Reserve} laufe, muss ich mir dringendst ein paar Freiräume schaffen.
 
 
 



Ich danke Euch sehr für Eure Blogbesuche und die lieben Kommentare! Wer weiß, vielleicht kribbelt es mich ja früher als gedacht wieder in den Fingern und ich lasse etwas von mir hören. Aber momentan sieht es eher nicht danach aus. Hin und wieder schaue ich aber ganz bestimmt bei Euch vorbei... so ganz ohne Euch möchte ich dann nämlich doch nicht.

Seid ganz herzlich gegrüßt und habt eine wundervolle, sternenfunkelnde Advents- und Weihnachtszeit!




Donnerstag, 21. November 2013

glänzende zeiten

Es will einfach nix werden mit der weihnachtlichen Vorfreude... nix, aber rein gar nix rührt sich da {bislang} bei mir, auch wenn die Vorboten auf die festliche Zeit schon überall zu sehen sind. Ob in den Fußgängerzonen oder auf Euren Blogs... da tut sich ja wirklich einiges.




Also... Adventskalender oder -kränze werden bei mir dieses Jahr definitiv nicht gebastelt. Mir ist einfach nicht danach. Und es werden auch keine Weihnachtsplätzchen gebacken. Nein, kein einziges Blech wird da in den Ofen wandern! Aber gegen ein wenig festlichen Glanz in der Hütte habe ich nichts einzuwenden.




...vor allem, wenn das glänzende Funkeln von einer dermaßen hübschen Lichterkette kommt!!! Jaaaaa, ich bin dann doch mal kurz schwach geworden und habe das keine-neuen-Dekokäufe-mehr-Verbot für einen klitzekleinen Moment außer Kraft gesetzt. Und ick freue mir wie Bolle über das edle Schmuckstück!!!
 
 
 
 
Herrlich, wie das abends jetzt bei uns so funkelt und glitzert! Zusammen mit dem kleinen silbrigen Übertopf und dem orientalisch anmutenden Windlicht schaut die Neue aber auch bei Tag richtig fein aus.
 



Die darf sicher länger bleiben, ich schaue also glänzenden Zeiten entgegen {grins} Und die Sache mit Weihnachten, also die lasse ich mal ganz entspannt auf mich zukommen. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass ich ein Weihnachtsmuffel wäre... ganz im Gegenteil sogar. Aber in diesem Jahr wird es eben einfach ein wenig dezenter ausfallen.
 
Was habt Ihr denn so für vorweihnachtliche Deko-Highlights? Darf es dabei auch ein wenig glitzern und funkeln oder steht Ihr eher auf Natur pur?



Sonntag, 17. November 2013

lake michigan circle tour {3}

Ist DAS ein Strand, Ihr Lieben?!? Und das Beste daran... er gehört zu unserem Hotel! Also bei Tageslicht macht Michigan schon mal keinen schlechten Eindruck, findet Ihr nicht auch? Wir sind in Traverse City, mal wieder ziemlich hoch oben im Norden und gar nicht mal so weit weg von Kanada. Da im Norden soll es ja Bären geben, hört man so... Und mit Bären haben wir es heute u.a. auch zu tun, aber irgendwie doch wieder ganz anders. Ihr werdet es gleich sehen...
 
 
 
 
Von Traverse City aus lassen sich herrliche Tagesausflüge unternehmen. Da unsere Zeit aber leider begrenzt war, mussten wir uns für eine der vielen Möglichkeiten entscheiden und haben uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg nach Empire gemacht, um eines der eindrucksvollsten Naturwunder am Lake Michigan zu bestaunen. Schon unterwegs gab's wieder reichlich Fotomotive...
 

 

Das Örtchen selbst ist nicht besonders aufregend, doch von hier aus kommt man direkt zur Sleeping Bear Dunes National Lakeshore. Auf dem Scenic Drive bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf den See.





Am meisten beeindruckt hat uns aber die gewaltige Dünenlandschaft des Nationalparks, die zu den größten Amerikas gehört. Bis zu 140 m hoch türmen sich die Wanderdünen auf... einfach gigantisch!
 



Von hier oben erschien uns der See endlos und weit wie das Meer, das Wasser schimmerte in den herrlichsten Blautönen, darüber ein wolkenloser Himmel... es war einfach atemberaubend schön und wir ganz plötzlich sehr, sehr klein.




An einigen Stellen lassen sich die Dünen auch besteigen bzw. durchwandern. Diesen Teil hat Mr. Sand dann aber lieber mir überlassen, denn das sah schon von unten ziemlich schweißtreibend aus und so bin ich halt alleine losmarschiert... hab es dabei sogar fast bis zum Mond geschafft!






Nach dem Abstieg und einer kleinen Verschnaufpause ging es auf schöner Strecke zur Leelanau Halbinsel. Ich hatte von einem urigen Örtchen gelesen, das Fishtown genannt wird... klar, das musste ich mir natürlich ansehen!
 
 


Ich verwende sehr selten das Wörtchen {pittoresk}, aber treffender könnte man dieses Fleckchen wohl nicht beschreiben. Es war herrlich, das alte Fischerdörfchen zu durchstreifen! In die verwitterten Shanties sind kleine Shops eingezogen, die allerlei Kunsthandwerk, leckere Käsesandwichs oder geräucherten Fisch anbieten.



 
 
 
Bei diesem herrlichen Spätsommerwetter hätte man auch gut den Rest des Tages hier verbringen können, aber wir hatten noch ein Stück Weg vor uns. Bye-bye Fishtown...
 



Auf dem Weg zurück nach Traverse City gab es noch weitere lohnende Zwischenstopps.






So Ihr Lieben, dass war nun doch noch nicht die letzte Etappe um den Lake Michigan. Demnächst geht es wieder ein Stückchen weiter den See entlang, da muss ich aber erstmal noch ein paar Bilder sortieren. Momentan steht einfach wieder viiieeeel zu viel auf meiner To do-Liste {seufz}
 
Jetzt werde ich mal die Füße hochlegen und versuchen, ein bissel zu entspannen... dafür ist so ein Sonntag ja schließlich auch da.




Sonntag, 10. November 2013

new england grey

Vielleicht habt Ihr ja heute richtig Glück und bekommt ein wenig Himmelsblau und Sonnenschein zu sehen. Wenn ich hier allerdings so aus dem Fenster schaue, hängen da derzeit nur graue Wolken davor. Wollte auch am liebsten gleich wieder weggucken und mich auf die Kuschelcouch verziehen... Tee trinken, schmökern und mich auf den Geburtstagskaffe heute Nachmittag bei meiner Mom vorfreuen...
 
 
 
 
 
 
Dann habe ich aber mal genauer hingesehen. Das Grau da draußen ist nicht einfach bloß... ähhh grau! Es hat die unterschiedlichsten Schattierungen, wirkt manchmal geheimnisvoll, abweisend und fast bedrohlich...
 
 
 
 
 
 
Dann aber auch wieder friedlich und ruhig... beruhigend. Hmmm, Ihr denkt jetzt sicherlich, was ist denn mit der los, wohl ein bissel zu viel Novembergrau im Kopf. Und wieso sind wir jetzt überhaupt in New England??? Sollten wir nicht am Lake Michigan sein?????
 
 
 
 
 
 
Keine Sorge... alles in Ordnung! Sicher hat mich das Wetter da draußen ein wenig zu diesem Post inspiriert, aber ich suche auch gerade nach neuen Ideen zur Wohngestaltung und diese ruhigen Farbtöne gefallen mir da total gut! Natürlich wird hier jetzt nicht alles grau, dafür habe ich dann doch einfach zu viel Florida Sunshine abbekommen {hihi} Also schauen wir mal, wo die Reise hingeht... Mir ist jedenfalls nach Veränderung und Tapetenwechsel. Und das im NovemberIch kann es selbst kaum glauben...






Unsere Neu England-Reise ist schon ein paar Jährchen her... und wir hatten tatsächlich sehr viele Grauschattierungen gesehen. Sogar die Einheimischen meinten, dass sie so einen verregneten Mai/Juni lange nicht erlebt hätten. Trotzdem war es eine unserer schönsten Reisen, an die wir oft und gerne zurückdenken. Und wenn dann mal die Sonne kam, strahlte sogar das viele Grau.
 





Demnächst geht es hier aber auf die letzte Etappe um den Lake Michigan, und die wird alles andere als grau... versprochen!
 
Habt noch einen schönen Sonntag... mit ganz viel Sonne im Herzen!



Donnerstag, 7. November 2013

lake michigan circle tour {2}

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu Teil 1 meiner kleinen Reise um den großen See! Freut mich, dass Euch die Tour so gut gefällt und ich Euch heute wieder ein Stück mitnehmen darf!

Zum Beginn des zweiten Teils lasst aber besser erstmal die Wind- und Wetterjacke an, denn die Temperaturen sind von sommerlichen 25 Grad in Chicago auf 10-13 Grad hier im Door County gesunken und draußen bläst  zudem ein eisiger Wind {brrrr} Doch die Laune lassen wir uns davon natürlich nicht vermiesen, denn es gibt so viel zu entdecken!



 
Die Halbinsel hat einen ganz eigenen rustikalen Charme, der uns sehr gefallen hat. Alles wirkt ehrlich und echt... und es gibt hier ganz bezaubernde kleine {Hafen-} Orte mit originellen Läden, Galerien und Cafés, aber auch viele Farmen und... Weingüter!





Wir hatten uns in einem kleinen Ferienresort in Sister Bay einquartiert, das uns bereits zum Frühstück mit leckerem Käse aus Wisconsin und eingemachten Kirschen, für die diese Gegend bekannt ist, verwöhnt hat. Gut gestärkt ging es dann von hier aus auf Entdeckungstour.










Abwechslung von Farmen, Kürbis und Co. bringt die kilometerlange Küste, die die Halbinsel umgibt. Kein Wunder, dass diese Gegend ein so beliebtes Feriengebiet ist... Radfahren, Wandern, Weinproben, Angeln, Segeln... und die kleinen Restaurants bieten beste Hausmannskost, von Fast Food keine Spur.






Wir hätten hier locker eine ganze Woche verbringen können, ohne dass Langeweile aufgekommen wäre. Doch die andere Seite des Lake Michigan wollten wir natürlich auch noch sehen... sonst wäre es ja schließlich keine Rundreise geworden {hihi} Also Koffer gepackt und schon mal die Schwimmwesten angelegt... denn jetzt fahrn wir übern See, übern See, jetzt fahrn wir übern See




Dafür mussten wir aber erstmal wieder ein Stück Richtung Süden nach Manitowoc, ja ja, die Orte haben hier schon lustige Namen denn von hier aus ging es mit der Fähre nach Ludington. An dieser Stelle ist der See nur {!} ca. 100 km breit und die SS Badger bewältigt diese Strecke in schlappen vier Stunden. Und fällt Euch was auf, Ihr Lieben? Neee, nicht das Rettungsboot... das Wetterchen meine ich! Sonnenschein und blauer Himmel... so isses fein, jetzt kann es losgehen! Welcome aboard!
 

 




In der Mitte des Sees haben wir übrigens nicht nur die Zeitzone überquert, sondern sind nun hopplahopp im nächsten Bundesstaat angekommen. So schnell kann's gehen. Bis die Fähre aber schließlich unser Auto freigegeben hatte, war es durch die Zeitverschiebung bereits stockfinster und wir hatten wegen der Dunkelheit keine Vorstellung, was uns in Michigan erwartete.


 
 

Und es wurde noch eine lange Fahrt... wieder ging es nach Norden, durch dunkle Wälder, Hügel hinauf und wieder hinunter. Durch Orte, die in der Dunkelheit auftauchten und schnell wieder verschwanden. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, bis wir schließlich spät in der Nacht unser Ziel erreichten. Todmüde sind wir ins Bett gefallen und waren total gespannt, wie die Umgebung unseres Hotels wohl bei Tageslicht aussehen würde. Aber das Hotel war ja schon mal ganz nett...
 

 

Seid Ihr auch gespannt, was es auf der anderen  Seite des Sees zu entdecken gibt? Dann kommt doch mit zur nächsten Etappe unserer Tour rund um den Lake Michigan! Ich freue mich auf Euch und grüße ganz herzlich in die Runde!
 
 
 
 

Sonntag, 3. November 2013

lake michigan circle tour {1}

Dachte mir, ich könnte Euch den Start in den November mit ein paar Eindrücken von unserer Rundreise um den Lake Michigan versüßen. Und Ihr dachtet sicher ganz bestimmt: NA, DAS WIRD JA AUCH LANGSAM ZEIT, FRÄULEINCHEN!!!
 
Damit wir vorankommen, geht es dann auch mal gleich flugs über den großen Teich via Philadelphia direkt nach Chicago. Die Windy City empfing uns spätabends mit einem heftigen Gewitter. Aber was für eine grandiose Atmosphäre, die uns da bereits auf der Fahrt vom Flughafen zu unserem Hotel in der Innenstadt in ihren Bann zog! Stockdunkle Nacht, Blitze zuckten am Horizont... plötzlich tauchte vor uns die im Lichterglanz funkelnde Skyline auf, darüber ein riesiger, hell leuchtender Vollmond, der zum Greifen nah schien! Wenn jetzt auch noch Batman auf einem der Dächer erschienen wäre, hätte mich das kaum überrascht...
 
Na ja, am nächsten Morgen sah dann alles doch ganz manierlich aus {gut so} und wir sind losgezogen, Chicago zu erobern.
 
 
 
 
...was natürlich an einem einzigen Tag ganz und gar unmöglich ist! Also haben wir uns ein paar Highlights herausgepickt und uns furchtlos kopfüber ins pralle Großstadtleben gestürzt.




Chicago stand ja schon etwas länger auf meiner {heimlichen} "must see before I die"-Liste. Allerdings musste ich bei Mr. Sand ordentlich Überzeugungsarbeit leisten, bis es endlich soweit war. Manchmal kann ich ganz schön hartnäckig sein {grins} Doch das Schönste daran... er war schließlich genauso hin und weg von der Stadt am großen See wie ich!
 
 
 
 
Eine Fahrt auf dem Chicago River sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen, denn Chicagos Architektur ist total faszinierend und der Blickwinkel auf Wolkenkratzer, Brücken und das Treiben am Ufer einfach herrlich!!


 
 
 
 
 
 
Das hier hat uns auch richtig gut gefallen:
 
 
Portillo's Hot Dogs
 
Schnurrbärte mit Autos dran

Cloud Gate im Millennium Park

shop 'til you drop!
 
Riesenrad fahren am Navy Pier

...inkl. Blick auf die Skyline
 
die ratternde Hochbahn "El"

Großstadtleben pur
 

Am nächsten Tag ging's raus aus der Stadt und dem Staat Illinois, immer schön am See entlang Richtung Norden. Wir fuhren durch das ländliche Wisconsin, Amerikas Käsestaat. Viele kleine Farmen lagen rechts und links am Weg, große Maisfelder... und ziemlich viel Gegend. Nach einem trubeligen Tag in der Großstadt ein sehr erholsames Kontrastprogramm.
 
 
 
 
Unsere nächste Station war Sheboygan. Die ruhige Kleinstadt am Lake ist ein idealer Übernachtungsstopp auf dem Weg nach Norden. Unser Hotel lag direkt am Boardwalk und so konnten wir uns am späten Nachmittag nach der langen Fahrt noch ein wenig die Beine vertreten.









Gut ausgeruht ging es weiter Richtung Norden bis in den äußersten Zipfel Wisconsins. Unterwegs war der Blick auf den See leider nicht immer uneingeschränkt möglich, obwohl die Strecke meist dicht am Ufer entlang führte. Doch wenn sich Ausblicke boten, waren sie atemberaubend und man bekam eine leise Ahnung davon, wie riesig dieser See ist.




Schließlich erreichten wir unser nächstes Etappenziel, das Door County. Diese östlichste Ecke Wisconsins ist mit ihrer 400 km langen Küstenlinie ein wahres Paradies für Naturliebhaber und ein sehr beliebtes Feriengebiet. Die Landschaft erinnerte uns ein klein wenig an Neuengland. 




Leider spielte das Wetter nicht mehr so ganz mit. Hatte uns Chicago noch mit spätsommerlichen Temperaturen verwöhnt, war der Himmel nun meist bedeckt und es wurde empfindlich kühl. Doch drinnen sitzen gilt nicht, also Kuschelfleece und Windjacke aus dem Koffer geholt und ab nach draußen!
 




Mehr über das Door County und eine Fahrt über den großen See gibt's dann im 2. Teil unserer Lake Michigan Circle Tour. Und da wird das Wetter dann auch wieder besser... also kommt doch mit!