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Freitag, 28. August 2015

diagnose: entzugserscheinungen

...nach sandigen Füßen und Meeresrauschen. Und zwar bereits im fortgeschrittenen Stadium. Das ist nicht gut... GAR NICHT GUT!




Und Blogbesuche machen es mir auch nicht gerade leichter, denn viele von Euch sind noch im Sommerpäuschen oder zeigen Urlaubsfotos von unbeschwerten Strandtagen und farbenprächtigen Sonnenuntergängen. Hach, Ihr Lieben... ich gönns Euch ja von ganzem Herzen, muss jetzt aber auch mal an mein eigenes Seelenheil denken.




Dumm nur, dass ein richtiger Urlaub bei mir gerade nicht drin ist, die lieben Kollegen sind ja schließlich auch mal dran. Obwohl ich es echt viiiieeel nötiger hätte {harhar} Aber wenigstens einen freien Tag konnte ich so auf die Schnelle abzwacken. Also ruckzuck zwei T-Shirts und die Jeans in die Reisetasche geworfen, Sonnencreme und Flip Flops hinterher und schon geht's ab ins verlängerte Wochenende!




Ich freue mich wie ein Schnitzel auf diese Mini-Auszeit!!!!!! Genießt Euer Weekend, es soll ja wunderbar sonnig werden, und schaut mal wieder rein... dann habe ich bestimmt ein paar Bilder von meinem Ausreißer-Wochenende für Euch dabei !


Sonntag, 23. August 2015

hortensiensommer

...könnte ich eigentlich die letzten Wochen überschreiben, denn nie hat sie schöner geblüht als in diesem Jahr! Und dabei hatte ich schon Sorge, dass sie den Winter im Freien nicht überstehen würde.




Ich mag Hortensien. Sie sind auf eine sehr charmante Art altmodisch und sooo romantisch, findet Ihr nicht auch? Mich erinnern sie stets an glückliche Kindheitstage, Sommerferien, Kirschkernweitspucken und selbstgemachte Limonade... fern aller Sorgen und Erwachsenenkram.






Wie gerne würde ich die Zeit ein wenig zurückdrehen... doch was bleibt, sind stets nur die Erinnerungen an längst vergangene Tage {seufz} Olala, habe ich das eben tatsächlich geschrieben??? Dann gehe ich jetzt mal schleunigst nach draußen, genieße das Hier und Jetzt und lass mich von den letzten Sonnenstrahlen dieses Spätnachmittags an der Nase kitzeln. Bis auf bald, Ihr Lieben!


Sonntag, 16. August 2015

mein lieblingsplatz

...an lauen Sommerabenden ist definitiv unser Balkon. Hier kann ich nach Feierabend endlich abschalten und ein wenig runterkommen.




Die Füße hochlegen, lesen, träumen, ins Himmelsblau gucken, sich ein Gläschen gut gekühlten Weißwein gönnen oder einfach bloß dem Vogelgezwitscher lauschen. Ich genieße es derzeit ganz besonders, wenn die Gedanken mal zur Ruhe kommen können.







Beim abendlichen Grillen lassen sich ganz wunderbare Sonnenuntergänge beobachten. Dabei habe ich natürlich schon bemerkt, dass es längst nicht mehr so lange hell ist wie noch vor wenigen Wochen. Ooooh ja, ich würde diesen Sommer schon gerne noch lange festhalten wollen...




Genau wie diese sonnensüßen Erbeeren! Noch sind sie bei meinem Obsthändler um die Ecke zu finden, deshalb habe ich auch gleich den knackigen Sommersalat damit aufgepeppt... ein Genuss zu gegrillten Hühnchenspießen und knusprigem Baguette.




Ganz bestimmt habt Ihr auch so ein Lieblingsplätzchen, an dem Ihr die Sommerabende genießt... nicht wahr?! Dann macht es Euch fein, denn auch wenn der Sommer gerade mal eine kurze Regenpause eingelegt hat, ist er {hoffentlich} noch lange nicht zu Ende!


Montag, 10. August 2015

von schafen und einem turm

...möchte ich Euch heute berichten. Ist ja schon ein Weilchen her, dass ich Euch diesen Ausflug an die Nordseeküste versprochen habe, muss wohl irgendwann im Juni gewesen sein, doch ich hab's nicht vergessen. Damals hatten wir ein paar schöne Tage in Sankt Peter-Ording verbracht, zum nachlesen einfach mal hier KLICK machen.




Aber jetzt schlaft mir beim Schäfchenzählen bloß nicht ein, Ihr Lieben!! Eigentlich geht es ja sowieso eher um den Turm, die kleinen Wollknäuel sind nur eine hübsche Beigabe. Landschaftsdeko sozusagen *lach*




Der Leuchtturm Westerheversand ist sicher das bekannteste Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt. 1908 in Betrieb genommen, kann er seit 2001 besichtigt werden.




Ich wäre ja schon zu gerne mal bis hoch hinauf gekraxelt, doch die Führungen waren bereits auf Tage hinaus ausgebucht und an eine Reservierung hatten wir gar nicht gedacht. Die Sicht von dort oben muss bei diesem Wetterchen jedenfalls traumhaft gewesen sein!




Links und rechts neben dem Turm sind die beiden ehemaligen Leuchtturmwärterhäuschen zu sehen, die heute eine Naturschutzstation des Nationalpark Wattenmeer beherbergen.




Auf dem Rückweg ging es dann über den historischen Stockenstieg durch die Salzwiesen zurück zum Parkplatz. Aus Rücksicht auf die hier Station machenden Zugvögel ist der gut 1 km lange Weg nur von Juni bis September begehbar. Da der Stieg mit seinen 45 cm außerdem recht schmal ist, funktioniert er bloß als Einbahnstraße vom Leuchtturm zum Deich. Den Hinweg legt man über einen betonierten Feldweg zurück.






Der Stockenstieg gilt als Kulturdenkmal und darf zum Schutz der empfindlichen Salzwiesen auch keinesfalls von Fahrrädern oder Bollerwagen befahren werden. Doch was zockelte auf dem Rückweg vor uns her? Na klar... ein von uneinsichtigen Eltern gezogener und mit drei kleinen Mäusen vollbesetzter Bollerwagen *tztztz*




Kommt Euch der markante Leuchtturm eigentlich bekannt vor? Könnte evtl. daran liegen, dass er einer namhaften Brauerei als Werbemotiv dient(e). Obwohl... ich dachte immer, dass ein Sylter Leuchtturm dafür herhalten musste *grübel*


 

Diese Tour kann man übrigens auch prima mit dem Fahrrad von St. Peter-Ording aus machen. Einfach immer am Deich entlang und dabei fleißig Schäfchen zählen... könnte mir vorstellen, dass das sehr entspannend ist. In jedem Fall ist der Leuchtturm ein tolles Ausflugsziel und nächstes Mal, da kraxel ich dann ganz bestimmt nach oben!


Dienstag, 4. August 2015

lernen, im regen zu tanzen

...denn etwas anderes bleibt mir in diesen gefühlsintensiven Wochen voller Tränen und Trauer auch gar nicht übrig. Der Verlust meines Vaters hat mich wirklich schwer getroffen, und ich bin noch längst nicht wieder "in der Spur". Doch davon soll mein heutiger Post natürlich nicht handeln.






Viel lieber möchte ich Eure {und ja irgendwie auch meine} Aufmerksamkeit auf die kleinen Dinge lenken, die uns den Tag verschönern und uns zumindest für einen Moment ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.






Blumen sind dabei doch immer eine gute Idee. ...und eine Prise Pink! Beides in Kombination wirkt bei mir fast immer, sogar bei heftigem Seelenschmerz. Und sind diese zarten Mini-Gladiolen nicht wirklich zauberhaft {seufz}





Und so ganz nebenbei reibe ich mir die Augen und wundere mich, wo eigentlich bitteschön die Zeit geblieben ist?! Bis zum Sommer hatte ich ein paar kleine Projekte umsetzen wollen, aber ok... das Leben läuft eben nicht immer nach Plan.





Trotzdem finde ich es unglaublich, dass wir tatsächlich schon im August angekommen sind!!! Geht Euch das auch so oder liegt es bloß daran, dass ich derzeit ein echt mieses Raum- und Zeitgefühl habe?


Montag, 13. Juli 2015

wie ich es sehe

…sitzt mein Vater gerade zufrieden lächelnd auf einer knorrigen Holzbank hoch oben in den Bergen. 





Die Augen geschlossen, lehnt er mit dem Rücken am sonnenwarmen Holz der Berghütte. Ein kühles Weizenbier steht vor ihm auf dem Tisch, denn der lange Weg hier hinauf hat durstig gemacht.




Die umliegende Landschaft spiegelt sich im klaren Wasser des Bergsees. Sonnenstrahlen zaubern fröhliche Lichtspiele auf die Oberfläche, so dass es funkelt und glitzert wie hunderte kleiner Diamanten.




Hier ist der Geist frei. Keine Sorgen, kein Leid. Da sind nur Wärme, Ruhe, Klarheit und Vogelgezwitscher.




Und wenn ich mir meinen Vater so ansehe, dann weiß ich: so sieht Glück aus.




** REST IN PEACE **

~ Jutta ~

Mittwoch, 1. Juli 2015

nicht.mehr.wollen.



Nicht die Hoffnung verlieren wollen,
doch den Tatsachen ins Auge sehen müssen.

Nicht loslassen wollen,
doch der Abschied steht bevor.





Nicht weinen wollen,
doch der Schmerz lässt sich nicht zähmen.

Nicht die Angst zeigen wollen,
doch die Augen sprechen Bände.


NICHT.MEHR.WOLLEN.

~ Jutta ~